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Wenn die Nacht zur Tinte wird: Das nächtliche Schreiben und seine Spuren in der deutschen Gegenwartslyrik
Zwischen Mitternacht und Morgengrauen entfalten viele deutsche Dichterinnen und Dichter ihre produktivsten Schaffensphasen. Dieser Essay geht der Frage nach, was die Dunkelheit mit der Sprache macht – und warum die Nacht seit Novalis bis heute ein bevorzugter Raum literarischer Erkenntnis geblieben ist. Eine Erkundung zwischen romantischem Erbe und zeitgenössischer Schreibpraxis.